LEAD.TEC bereit für Normenänderung VDE-AR-N 4105 und 4110

ParkControl erfüllt die technischen Voraussetzungen der neuen Normenrichtlinien.

LEAD.TEC bereit für Normenänderung VDE-AR-N 4105 und 4110

Die Situation

Am 27. April 2019 läuft die Übergangsfrist zur Anwendung der beiden bisherigen Richtlinien „TAB Mittelspannung 2008“ sowie „Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz“ des BDEW, einschließlich der 4. Ergänzung hierzu, aus.
Alle Anlagen, die ab diesem Datum erstmalig ein Netzanschlussbegehren stellen, und/oder eine Baugenehmigung (oder vergleichbar, z.B. Bebauungsplan, BImSchG-Bescheid) für ein Projekt erteilt bekommen müssen sich nun an den neuen Netzanschlussregeln orientieren.

Die Normenreihe VDE-AR-N 41xx (für den Anlagenbetrieb an Nieder- bis Höchstspannungsnetzen) greift damit die Anforderungen der NELEV (Nachweis von elektrotechnischen Eigenschaften von Energieanlagen – Verordnung) vom 01.07.2017 und des NC RfG (Network Code „Requirements for Generators“) auf, welche die nationale Umsetzung der Verordnung (EU) 2016/631 darstellen.

Wesentliche Auswirkungen auf die Fernwirkanbindung und Sekundärtechnik

Für alle Anlagen mit einer installierten Leistung Pa >135kW gelten auch bei einem Netzverknüpfungspunkt am Niederspannungsnetz, die Bestimmungen der VDE-AR-N 4110.
Eine Hilfsenergieversorgung ist für die gesamte Sekundärtechnik inkl. Datenübertragung und Fernsteuerung vorzusehen. Hierbei ist eine USV für 8h auszulegen, die innerhalb dieses Zeitraums zusätzlich in der Lage ist drei vollständige Schaltspiele des Koppelschalters auszuführen.

Ein Standard-Anlagenzertifikat Typ A ist neu für alle Anlagen mit installierter Leistung >950kW zu erstellen. Für Anlagen mit installierter Leistung >135kW aber <950kW ist ein vereinfachtes Zertifikat Typ B zu erstellen. Zu den Anlagenzertifikaten ist auch weiterhin eine Nachfolgende Konformitätserklärung notwendig.

Um das Anlagenzertifikat erstellen zu können wird neu zusätzlich ein Komponentenzertifikat des EZA-Reglers gefordert, da dieser die geforderten elektrischen Eigenschaften der Erzeugungsanlage maßgeblich beeinflusst. Hierbei geprüft wird das Regelverhalten für die Umsetzung der Wirk- und Blindleistungsvorgaben, sowie das Verhalten im Fehlerfall.

Für Niederspannungsanlagen besteht zukünftig die Möglichkeit in Absprache mit dem Netzbetreiber höhere Leistungen zu installieren als dies der Netzanschluss grundsätzlich zulässt. Hierfür ist eine Einspeisebegrenzung mit Leistungsüberwachung vorzusehen.

Lösung: LEAD.TEC ParkControl

Die Fernwirk- und Direktvermarktungsanbindung ParkControl verfügt für neu projektierte Anlagen über das erforderliche Komponentenzertifikat. Hieraus ergeben sich zukünftig strengere Anforderungen an die einzusetzenden Datenlogger (Kommunikationsgateways) bei Stringwechselrichterkonzepten und Datenübertragungsstrecken in der Anlage selbst, um geforderte Einschwingzeiten <60s einhalten zu können. Über eine frühzeitige Projektierung der gesamten Fernwirktechnik ist sichergestellt, dass auch weiterhin ein müheloser Netzanschluss möglich ist.

Nach wie vor ist ParkControl mit allen gängigen Industrieschnittstellen- und Protokollanbindungen ausgestattet, um eine Umsetzung der Unterschiedlichen Prozessdatenanforderung der einzelnen Netzbetreiber zu gewährleisten.
Zur Abstimmung der projektspezifischen Details arbeitet LEAD.TEC eng mit allen namhaften Zertifizieren zusammen und stellt durch eine lückenlose Dokumentation und kompetentem Support des Anlagenerrichters einen reibungslosen Ablauf von Anmeldung bis Netzanschluss sicher.

Eine Einspeisebegrenzung für Niederspannungsanlagen ist optional erhältlich.

Wir sind Teil der Unternehmensgruppe. Erfahren Sie mehr

bos.ten    sun.factory    sun.energy     sun.deli     EMA

anm news grau

LEAD.TEC GmbH
Ein Tochterunternehmen der bos.ten AG.

Franz-von-Taxis-Ring 30-32 | D-93049 Regensburg
Tel +49 941 39 647-700 | E-Mail info@lead-tec.net